Бани „Гигант“ – Banja (Badeanstalt) „Gigant“

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Московский-Нарвский район, ул. Зои Космодемянской д. 7

Projektgruppe: Nikita Kriwoj, Niels Rapp, Анита Дегтяренко, Настя Страшнова

 

Diese öffentliche Banja wurde 1928 – 1930 vom Architekten Nikolskij gebaut. Mit seiner Banja-Architektur schuf er eine nüchterne, aufgeklärte Atmosphäre und rückte die Hygienefunktion in den Mittelpunkt. Die auf beiden Raumseiten unter der Decke liegenden Fensterbänder ermöglichten gleichmäßig Licht- und sonnendurchflutete Innenräume.

Die russische Banja hatte zu Sowjetzeiten eine ganz besondere Bedeutung, obwohl die Bolschewiki eigentlich mit der vorrevolutionären Lebensweise brechen wollten… Die Banja an sich ist mehr als eine Badeanstalt – sie ist Ort der Erholung, des guten privaten wie geschäftlichen Gespräches, sie ist Heilmittel für Leib und Seele, bis heute!!!

Wie unsere Fotos zeigen, ist dieses beeindruckende Gebäude dem unweigerlichen Verfall preisgegeben.

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Дворец культуры имени Ленсовета – Kulturpalast der Leningrader Stadtverwaltung

Каменноостровский проспект 42

Projektgruppe: Mark Zlotin, Sarah Stefan, Даша Тукк, Алина Раева

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Er wurde nach Bauplänen von Lewinson und Munts zwischen 1931 und 1938 errichtet. Strenge konstruktivistische Formen prägen das Gebäude aus Stahlbeton. Die Komposition besteht aus einem Kontrast zwischen dem langgestreckten Gebäude und dem rechteckigen Turm.

Дом-коммуна общества политкаторжан – Gemeinschaftshaus der Gesellschaft für politische Gefangene

Троицкая площадь 1

Projektgruppe: Daniel Frolov, Martin Löbel, Анна Гриневская

Errichtet von 1929 – 1933 nach Bauplänen von Simonow, Abrosimow und Chrjakow direkt am Newa-Ufer war es für Familien ehemaliger politischer Gefangener des zaristischen Russlands vorgesehen. Deshalb gab es hier soziale Betreuung und kulturelle Einrichtungen. Das Gebäude besteht aus drei Teilen, in zwei von ihnen sind die Wohnungen über eine Art Galerie verbunden. In den unteren Etagen waren eine Kantine, eine Wäscherei, ein Kindergarten, ein Geschäft, ein Club mit Zuschauersaal und sogar ein historisches Revolutionsmuseum untergebracht. Die große Terrasse, die Glas-Fassade im Erdgeschoss und die zahlreichen Balkons unterstreichen die Offenheit des Hauses nach außen zum New-Ufer.

Жилой комплекс на Тракторной улице – Wohnkomplex in der Traktornaja uliza

Projektgruppe: Nare Andreasyan, Alina Yeghiazaryan, Michael Morosow, Никита Овсянников

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Als einer der ersten im damaligen Leningrad entstand von 1925 – 1927 der Arbeiter-Wohnkomplex in der Traktornaja uliza nach dem Projekt von Gegello, Nikolskij und Simonow. Es besteht aus 16 drei- und vierstöckigen Häusern. Die Architekten verzichteten auf die für Petersburg traditionelle Bebauung mit engen, schmalen abgetrennten Innenhöfen und ließen ihre Gebäude freistehend errichten. Sowohl die Straße als auch die weitläufigen Innenhöfe wurden begrünt – eben auf den Menschen zugeschnitten – voller Licht und Weite.

Der bis heute gut erhaltene Gebäudekomplex ist gekennzeichnet durch seine Lichtbögen und Halbbögen.

Водонапорная башня завода „Красный гвоздильщик“ – Wasserturm des Werkes „Roter Nagel“

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метро: Василеостровская

Projektgruppe: Lucie Lindner, Celina Hedderich, Nico Richter, Наташа Крадько

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Als deutliches Beispiel des Konstruktivismus steht der 1930-1931 von Tschernishov erbaute Turm. Die dynamische Komposition basiert auf einem starken Kontrast zwischen den leichten Vertikalen des Turms und dem langgestreckten Fabrikgebäude. Mit den formbildenden Möglichkeiten von Stahlbeton erhebt sich der schmale hohe Wasserbehälter und verstärkt damit die geradlinige Komposition.

Универмаг и фабрика-кухня Кировского района – Kaufhaus und Küchenfabrik des Kirow-Bezirkes

площадь Стачек

Projektgruppe: Julia Dietz, Gwendolyn Stark, Illya Kogan, Мария Голова

Dieses Gebäude wurde nach Bauplänen von Barutschew, Gilter, Meerson und Rubantschik zwischen 1929 und 1931 errichtet. Dieser „Gigant“ der Massenversorgung war für die Werksverpegung und für die Bewohner des südwestlichen Stadtteils vorgesehen. Die typischen rechteckigen und abgerundeten Formen, die langen Fensterbänder, Fächzten-Fenster und die gigantischen vertikalen Buntglasfenster sind eindeutige Kennzeichen für den Konstruktivismus.

Heute weist Leuchtreklame in der unteren Etage darauf hin, dass das Gebäude für verschiedene Ladengeschäfte genutzt wird.

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Текстильная фабрика „Красное знамя“ – Textilfabrik „Rotes Banner“

Galerie

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

Метро: Чкаловская Projektgruppe: Romina Schulz, Antonia Wähler, Никита Гусев, Елена Ярчевская Nach den Plänen des bekannten deutschen Architekten Mendelssohn begann 1926 der Bau. Mit der abgerundeten Form des Wasserturms entsteht eine starke Dynamik im Gesamtbild dieses großflächigen Fabrikgebäudes. Das Gebäude … Weiterlesen